Das aktuelle WB-Gspröch

Luzernerinnen und Luzerner erhalten Flyer mit Notfalltreffpunkten

Im Kanton Luzern stehen insgesamt 161 Notfalltreffpunkte parat, bei denen Menschen in ausserordentlichen Lagen Schutz und Hilfe finden. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner wissen, wo sich der nächste Treffpunkt befindet und was in den Notvorrat gehört, verschickt der Kanton in den nächsten Tagen Flyer.

In einem Flyer weist der Kanton Luzern auf Notfalltreffpunkte und Notvorrat hin. Foto Keystone
Stephan Weber

Die Anlaufstellen seien in allen Gemeinden betriebsbereit, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Mittwoch mit. Kleine Gemeinden verfügen über mindestens einen Standort, die Stadt Luzern als grösste Gemeinde über total 19 Notfalltreffpunkte. Sie sind mit einem standardisierten Sortiment sowie Notstromaggregat und Kommunikationssystem ausgerüstet, das regelmässig gewartet wird.

Die Notfalltreffpunkte, die sich etwa bei Schulhäusern oder Mehrzweckanlagen befinden, sind eine von 144 Massnahmen, mit denen sich der Kanton Luzern auf Gefährdungen vorbereitet, etwa bei einer Naturkatastrophe, einer internationalen Krise oder einem Kollaps der Versorgungsstruktur. Zu diesen Szenarien hatte er 2019 eine Gefährdungs- und Risikoanalyse nach den Vorgaben des Bundes erstellt.

Die Standorte sind online aufgeführt. Für den Fall, dass die elektronische Kommunikation ausfallen sollte, verschickt der Kanton in den nächsten Tagen Flyer mit den Standort-Angaben sowie Informationen zur Alarmierung, zum richtigen Verhalten und zur Zusammensetzung eines Notvorrats an sämtliche Haushalte.

Demnach sollen pro Person neun Liter Wasser vorrätig sein, aber etwa auch Dauerwürste und Trockenfleisch, Fertiggerichte, Konserven, Milch, Hartkäse, Reis und Teigwaren, Zucker, Zwieback, Einweghandschuhe und Hygienemasken. (sda)

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Web page addresses and email addresses turn into links automatically.