Badi braucht mehr flüssige Mittel

«Der Betrieb läuft», sagt Badigenossenschaftspräsident Bernhard Achermann. Doch die finanziellen Banden sind eng. Foto bo.

Der Badibetrieb funktioniert. Und trotzdem: Die Verantwortlichen haben Sorgen. Grund: Es mangelt
an flüssigen Mitteln. Ein Businessplan soll nun längerfristige Szenarien aufzeigen.

Rund 90 000 Eintritte im Jahr. Diese stolze Zahl weist das Frei- und Hallenbad in einem durchschnittlichen Jahr auf. «Die Eintrittsgelder alleine reichen wie in allen Badis der Region nicht aus, um den Betrieb kostendeckend zu führen», sagt Achermann. Die Gemeinde Reiden zahlt jährlich 300 000 Franken, Wikon 20 000 Franken an die Badigenossenschaft. «Den Betrieb haben wir dank diesen  Zuwendungen sichergestellt», sagt Bernhard Achermann. Und trotzdem: Die Badigenossenschaft hat Sorgen.

"Wir brauchen mehr liquide Mittel und müssen Reserven für allfällige Sanierungsarbeiten zurückstellen.» Letzteres ist seit längerem nicht möglich. Aus diesem Grund und in Absprache mit Bank und Gemeindebehörde ist die Badigenossenschaft momentan am Ausarbeiten eines Businessplans. « Wir prüfen verschiedenste Optionen.» Oberste Priorität hat laut Bernhard Achermann der Weiterbetrieb der Badi und in acht Jahren eine Erneuerung des Baurechtsvertrages der Genossenschaft mit der Gemeinde, der 2023 ausläuft. «Das macht aber nur Sinn, wenn zu diesem Zeitpunkt die finanzielle Zukunft der Badi gesichert ist.»

Welche Lösungsansätze zur Diskussion stehen? Was hat es mit einer Bürgschaft der Gemeinde Reiden von 1,5 Millionen Franken auf sich? Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Willisauer Boten vom Freitag, 19. Juni.

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