Beim Bahnhof werden die Weichen für die Zukunft gestellt

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember wird der Bahnhof Menznau für 32 Millionen Franken ausgebaut. Wie laufen die Bauarbeiten? Am Dienstag hat die Bahngesellschaft BLS zu einer Baustellenbesichtigung geladen. Der WB war vor Ort.

BLS-Projektleiter Paul Hürlimann orientierte über die Bauarbeiten am Bahnhof Menznau. Foto Stephan Weber

Es ist 9.35 Uhr am Dienstagmorgen in Menznau. Das Thermometer zeigt bereits 26 Grad an, ein schwaches Lüftlein sorgt kaum für Abkühlung. Die Bauarbeiter sind vor ein paar Minuten aus ihrer Znünipause zurückgekehrt. Nun herrscht emsiges Treiben auf der Baustelle rund um den Bahnhof. Ein blauer Bagger hievt eine grosse Steinplatte in die Höhe, derweil sich an einem anderen Ort eine grössere Baggerschaufel Stück um Stück in das alte Technikgebäude neben dem Schalter-Gebäude frisst. Zu sehen sind auf der Baustelle Walzen, Betonmischer, Kreissägen, Schaufeln und jede Menge Absperrschranken. «Es läuft zurzeit einiges», sagt Paul Hürlimann, Projektleiter und zuständig für den Bahnhofsumbau in Menznau. Seit knapp anderthalb Jahren wird am Bahnhof in Menznau gebaut. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 sollen die Arbeiten im Umfang für 32 Millionen Franken abgeschlossen sein. Unter anderem sind längere und höhere Perrons geplant, neue Zugänge, Rampen und Warteräume und eine neue Buswendeschlaufe. Zwischen 6. Juli und 29. Juli ist der Bahnhof Menznau komplett gesperrt. Während dieser Zeit verkehren zwischen Wolhusen und Huttwil Bahnersatzbusse.

Mehr folgt: später auf www.willisauerbote.ch oder am Freitag im Böttu.

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