Warnung vor falschen Polizisten
In den letzten Tagen seien die Telefonbetrüger in der ganzen Zentralschweiz sehr aktiv gewesen, teilten die Korps aus Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug am Dienstag mit. Mehrere Dutzend Personen hätten den Betrugsversuch erkannt und der Polizei gemeldet.
Die Betrüger geben sich als Polizisten aus und erzählen Geschichten, mit denen sie die Opfer zur Herausgabe von Geld, Kontoinformationen oder Passwörtern zu bewegen versuchen. Im Kanton Zug konnte letzte Woche eine Geldübergabe in letzter Minute verhindert werden.
Angerufen hat in vielen Fällen eine Hochdeutsch sprechende Frau. Die Betrüger manipulieren die Telefonnummer, so dass beim Angerufenen auf dem Display eine seriös wirkende Nummer erscheint, zum Beispiel 117.
Die sechs Polizeikorps weisen darauf hin, dass sie nie von der Notrufnummer 117 aus anriefen. Weiter sprächen die Polizisten in der Zentralschweiz Schweizerdeutsch. Auf Aufforderungen, heikle Daten bekannt zu geben, solle misstrauisch reagiert werden.
Die Polizei rät ferner, im Telefonbuch nicht den ganzen Vornamen, sondern nur den ersten Buchstaben einzutragen. Die Betrüger suchten im Telefonbuch gezielt nach traditionellen Vornamen, da diese eher von älteren Personen getragen würden. (sda)
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