Sturm: Bisher über 230 Schadensmeldungen
Laut Angaben des Wetterdienstes Meteonews blies der Wind in Flühli mit 128 Stundenkilometern und in Egolzwil erreichte er Spitzen von bis zu 123 Stundenkilometer. Einen Rekord gab es auf dem Pilatus mit 195 Stundenkilometern, auf dem Napf waren es immerhin 143.
Über 230 Schadensmeldungen
In der Zeit von 08:46 Uhr bis 13:00 Uhr gingen bei der Luzerner Polizei über 230 Schadensmeldungen ein. Es handelte sich dabei um Meldungen betreffend umgestürzten Bäumen, Containern, Signalisationen und Baugerüste. Weiter wurde in Emmen ein Anhänger und in Eschenbach ein Lieferwagen umgeweht. Beide Fahrzeuge kippten zur Seite. Verletzt wurde niemand.
Zwei Personen verletzt
Bisher wurden zwei Personen verletzt. Eine Frau befand sich in einem Auto, als die Frontscheibe in die Brüche ging. Die Person erlitt Schnittwunden im Gesicht und begab sich selbstständig in ärztliche Pflege. Eine weitere Passantin wurde durch herumfliegende Gegenstände getroffen und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Feuerwehren im Grosseinsatz/Strassensperrungen
Insgesamt sind 31 Feuerwehren auf dem gesamten Kantonsgebiet im Einsatz. Diese sind hauptsächlich mit Räumungs- und Sicherungsarbeiten beschäftigt.
Diverse Strassen sind vorübergehend gesperrt. Auch die Autobahn A2 in Neuenkirch, Fahrrichtung Süden, war vorübergehend wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt. Diese Sperrung ist in der Zwischenzeit aufgehoben worden und die Autobahn ist wieder normal befahrbar.
Bahnlinie unterbrochen, Stromunterbrüche
Auch der Bahnverkehr ist beeinträchtigt. Zwischen Gettnau und Zell auf der Linie Wolhusen-Langenthal BE liegt ein Hindernis auf dem Gleis, die Regionalzüge fallen aus. Verspätungen und Zugausfälle gibt es auf der Linie Luzern-Olten zwischen Emmenbrücke und Sursee wegen Unwetterschäden. Im Versorgungsgebiet der Centralschweizer Kraftwerke (CKW) sorgte der Wintersturm für mehrere Stromunterbrüche.
Aufgrund des anhaltenden Sturmes rät die Polizei zur besonderen Vorsicht. Das Betreten von bewaldeten Gebieten oder von Seeufern ist nach wie vor gefährlich.
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