SP schickt Jörg Meyer ins Rennen
Am Ende "eines intensiven internen Prozesses" könne die SP einen Kandidaten vorstellen, der für diese Herausforderung "das ideale Profil" habe. Dies hielt Kantonalparteipräsident David Roth an der Medienkonferenz am Mittwochmorgen fest. "Mit Jörg Meyer präsentiert die Geschäftsleitung einen führungserfahrenen, dossierfesten Brückenbauer." Er sei in der Bevölkerung verankert. "Das zeigen seine hervorragenden Wahlresultate genauso, wie sein jahrzehntelanges gesellschaftliches Engagement. Hinzu kommt seine parteiübergreifende Akzeptanz."
Alt Kantonsratspräsidentin Trix Dettling sprach für die parteiinterne Findungskommission. Alle Beteiligten dieses Prozesses seien überzeugt, dass Jörg Meyer die erforderlichen Voraussetzungen bestens mitbringe. "Er kann in der Luzerner Regierung auch jene Sichtweise wieder konstruktiv einbringen, welche seit 2015 nicht mehr vertreten ist."
Jörg Meyer, Bürger von Horw und Menznau, wies auf seine Verbundenheit mit Land und Leuten hin: "Die Menschen und die Zukunft des Kantons liegen mir sehr am Herzen. Politiker bin ich, weil ich nicht einfach zuschauen, sondern mitgestalten will. Luzernerinnen und Luzerner sollen wieder stolz sein können auf ihren Kanton." Dafür setze er sich "mit Kraft und Leidenschaft" ein. Deshalb stelle er sich für eine Regierungsratskandidatur zur Verfügung. "Auch wenn ich nicht auf alles eine Antwort habe – Fairness, Vertrauen und offene Kommunikation sind immer von zentraler Bedeutung und Grundlage für jede Politik. Auch hier müssen wir den Kanton vorwärtsbringen." Die Bevölkerung müsse das Vertrauen in die Regierung zurückgewinnen. Dafür seien neue Impulse nötig.
An ihrem ausserordentlichen Parteitag vom 15. September 2018 in Neuenkirch wird die SP Kanton Luzern ihren Kandidaten definitiv nominieren.
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