Sechs Luzerner Gemeinden gehen auf die Barrikaden
Die Finanzchefs der Stadt Luzern, der Seegemeinden Meggen und Weggis sowie von Sursee, Schenkon und Mauensee haben am Montag an einer gemeinsamen Pressekonferenz in Luzern verlangt, dass der Kanton nur Light-Versionen der Aufgaben- und Finanzreform sowie des Finanzausgleichs durchführe. Die Vernehmlassungsbotschaft sei unbefriedigend und ein Kostenüberwälzungsprojekt zu Lasten der Gemeinden, sagte Michael Widmer aus Sursee. Die geplante Reform schaffe nur neue Baustellen statt einer sauberen Lösung, erklärte Michael Gisler aus Mauensee.
Besonders auf dem Magen liegt den sechs Finanzvorstehern der geplante neue Kostenteiler bei der Volksschule. Der Kanton will zwar hier neu 50 statt nur 25 Prozent der Volksschulkosten und damit die Gemeinden entlasten. Die Gegenfinanzierung von 160 Millionen Franken würde sich aber auf einen Teil der Gemeinden negativ auswirken. Es käme zu massiven und systemwidrigen Verzerrungen, kritisierten die sechs Gemeinden.
Mehr im WB vom Dienstag.
Newsletter
Melden Sie sich hier kostenlos für unseren Newsletter an und erhalten Sie die neusten Nachrichten aus der Region Willisau, dem Wiggertal, dem Kanton Luzern und Sport regelmässig am Morgen in Ihr E-Mail-Postfach.
Anmelden
Kommentieren & mitreden
Sie wollen diesen Artikel kommentieren? Kommentieren Sie sachlich, respektvoll. Wir freuen uns.
Hier registrieren und vollen Zugang erhaltenSie haben bereits ein Konto ?
Zur Anmeldung