Polizisten mit Feuerwerk attackiert

Symbolbild: Luzerner Polizei
Bei den Silvesterfeierlichkeiten im Kanton Luzern herrschte vielerorts gute Stimmung. Allerdings kam es zu mehreren Fällen von Gewalt gegen Einsatzkräfte. Unter anderem wurden Polizistinnen und Polizisten mit Feuerwerk attackiert. Drei Einsatzkräfte wurden verletzt. Eine Person wurde festgenommen.
Kurz nach dem Jahresübergang ging die Meldung ein, dass beim Neubad in der Stadt Luzern Personen Feuerwerk auf parkierte Fahrzeuge und Häuser schiessen. Nachdem die Polizeipatrouille vor Ort eintraf und aus dem Fahrzeug ausstieg, wurde sie unvermittelt mit Feuerwerk beschossen und teilweise auch direkt getroffen. Beide Polizisten wurden dadurch verletzt. Durch weitere beigezogene Einsatzkräfte wurde versucht, die mutmassliche Täterschaft anzuhalten und zu kontrollieren. Zahlreiche Personen hinderten die Einsatzkräfte daran und die mutmassliche Täterschaft flüchtete ins Neubad. Durch die Einsatzkräfte wurde die Verfolgung aufgenommen. Dabei wurden sie durch Dritte tätlich sowie mit Gegenständen angegangen. Eine weitere Polizistin wurde dabei verletzt. Die Luzerner Polizei musste Pfefferspray und Mehrzweckstöcke einsetzen. Die Täterschaft konnte in der Zwischenzeit flüchten.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Insbesondere wird eine Person gesucht, welche ca. 180 – 185 Zentimeter gross ist, etwa 20 bis30 Jahre als ist und eine graue Lacoste-Mütze mit einem schwarzen Krokodil auf der Seite sowie einen schwarz-weissen, in der Mitte geteilten Pullover trug. Die Person oder Zeugen, welche Hinweise zu dieser Person machen können, werden gebeten, sich direkt via Tel. 041 248 81 17 zu melden.
Zwischenfall auch in Sursee
Ebenfalls wurden zwei Polizisten in Sursee (31. Dezembe,, kurz nach 20 Uhr) mit Feuerwerk beschossen. Als diese eine Gruppe Jugendliche kontrollierte, wurden durch eine Drittperson Knallpetarden in Richtung der Polizisten geschossen. Verletzt wurde niemand. Der 18-jähriger Schweizer, welcher die Petarden abgeschossen hatte, wurde festgenommen. Er wird bei der zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt.
Im Allgemeinen verliefen die Silvesterfeierlichkeiten mehrheitlich ruhig. Vereinzelt gab es kleinere Brände aufgrund nicht vollständig erloschenen Feuerwerks sowie Einsätze wegen Unfug oder Sachbeschädigungen. Mehrere sich anbahnende Auseinandersetzungen konnten zudem frühzeitig durch die hohe Polizeipräsenz im ganzen Kantonsgebiet unterbunden werden. LuPol/WB
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