Krankenkassenprämien steigen um 2,7 Prozent
Die Krankenkassenprämien für Erwachsene bei einer Franchise von 300 Franken und Unfalldeckung steigen im kommenden Jahr landesweit um durchschnittlich 4,0 Prozent auf 465,30 Franken. In Luzern (+2,7), Zug (+2,3), Obwalden (+2,2), Nidwalden (+1,9), Uri (+1,8) und Schwyz (+1,6) liegt der Anstieg je unter drei Prozent.
Den höchsten Anstieg und gleichsam die höchsten Prämien haben mit durchschnittlich 413,20 Franken die Luzerner zu gewärtigen. Zwar fiel das Wachstum weniger stark aus als im Vorjahr, als es noch 3,8 Prozent betrug. "Dennoch ist das keine Trendwende", kommentierte Gesundheitsdirektor Guido Graf die Zahlen. Es gelte, Fehlanreize im System zu korrigierenund unnötige Leistungen zu vermeiden.
Den zweithöchsten Anstieg in der Zentralschweiz verzeichnet Zug, ist aber mit 384,40 Franken dennoch auf dem vierten Rang, was die prämiengünstigsten Schweizer Kantone angeht.
In Nidwalden - 2017 mit einem Anstieg von 5,4 Prozent noch an der Spitze in der Region - steigen die Prämien dieses Mal nur marginal. Überrascht sei man nicht, da auch keine Leistungsausweitung im Gesundheitsbereich vorgenommen worden sei, heisst es beim Kanton. Die starke Schwankung ergebe sich schon rein mathematisch, zumal der Ausgangsbetrag mit 367,80 Franken der zweittiefste im Lande sei.
Weniger für ihre Krankenkasse bezahlen nur die Versicherten in Appenzell-Innerrhoden (354 Franken). Die Urner kostet ihre Prämie 375,90 Franken und die Obwaldner 384,60 Franken.
Bei den jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren (landesweit +4,4) steigen die Prämien in der Zentralschweiz ebenfalls unterdurchschnittlich. Luzern (+3,4) verzeichnet hier genauso den stärksten Anstieg in der Region wie bei den Kindern von 0 bis 18 Jahren. Diese müssen landesweit durchschnittlich 5 Prozent mehr bezahlen, in Luzern 4,6 Prozent.
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