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Altbürer Rat ist wieder komplett

Die Altbürer Gemeindebehörde ist wieder vollständig: Die parteilose Petra Rölli-Lichtsteiner (35) ersetzt Lidwina Frei-Blum (Die Mitte) ab April im Rat. Sie wurde am Montag in Stiller Wahl gewählt und übernimmt das Ressort Bildung und Freizeit.

Norbert Bossart

Altbüron kämpfte in der Vergangenheit immer wieder mit Vakanzen im Gemeinderatsgremium – die Suche nach Ratsmitgliedern gestaltete sich Mal für Mal als eine grosse Herausforderung. So wurde vor Kurzem ein Ratssitz erst im zweiten Wahlgang durch die Stille Wahl von Rückkehrer Andreas Meyer wieder besetzt, der von 2011 bis 2024 als Bauvorsteher amtete.

Die Stille Wahl

Nun stand bereits die nächste Ersatzwahl an. Zu ersetzen galt es Lidwina Frei-Blum (Die Mitte). Doch diesmal war die vereinte Suche der Ortsparteien Die Mitte und FDP vor dem ersten Wahlgang erfolgreich. Am Montag kam gar eine Stille Wahl zustande. Als einzige Kandidatin stellte sich Petra Rölli-Lichtsteiner als Parteilose zur Verfügung.

Die neue Gemeinderätin

«Mir liegen das Leben in Altbüron und die Zukunft der Rottalgemeinde am Herzen», sagt Petra Rölli auf WB-Nachfrage. «Mit grossem Interesse und Elan will ich in der Gemeindebehörde mitwirken und etwas bewegen.» Die 35-Jährige ist auf dem Grosswanger Landwirtschaftshof Moos aufgewachsen. Sie ist mit dem Altbürer Landwirten Matthias Rölli verheiratet und bewirtschaftet mit ihm den Hof Müsenbühl. Zudem wirken die beiden seit November 2025 als Wassermeisterpaar der Personalkorporation Altbüron. Petra Rölli arbeitet in einem 60-Prozent-Pensum bei einem Huttwiler Logistikunternehmen mit. 2011 beendete sie eine Lehre als Detailhandelsfachfrau. 2024 absolvierte sie die Bäuerinnenschule im Vollzeitlehrgang in Sursee und Schüpfheim, letztes Jahr schloss sie die Ausbildung «Bäuerin mit Fachausweis» ab. In ihrer Freizeit backt sie gerne, hegt und pflegt ihre Kleintiere und ist gerne in der Natur unterwegs.

Faik Fetahi wechselt Ressort

Der Gemeinderat hat, wie er seiner Bürgerschaft auf der Homepage bekannt gibt, nach der Wahl von Andreas Meyer folgende Aufgabenverteilung ab 1. Januar 2026 beschlossen: Heidy Koffel (Präsidiales) und Thomas Krauer (Finanzen und Sicherheit) führen ihre bisherigen Arbeiten weiter. Das Ressort wechselt hingegen Faik Fetahi. Er, der den Aufgabenbereich Bau, Infrastruktur und Umwelt bereits seit Oktober 2025 stellvertretend führt, habe sich erfolgreich eingearbeitet und den Bereich nun übernommen, schreibt der Rat. Bis zur rechtskräftigen Ersatzwahl werde Faik Fetahi zusätzlich auch seinen bisherigen Aufgabenbereich Bildung und Freizeit weiterführen – danach übernimmt neu Petra Rölli diese Aufgabe. Andreas Meyer führt gemäss Ratsmitteilung ab Anfang April das Ressort Gesundheit und Soziales, das bis zu diesem Zeitpunkt Demissionärin Lidwina Frei-Blum leitet.


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