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Windparkprojekte erreichen nächste Runde

Die Windparkpläne auf der Äberdingerhöchi nehmen die nächste Hürde: Die Projektanten reichen im Juni die Unterlagen für die kantonale Vorprüfung ein. Geplant sind weiterhin bis zu acht Windturbinen zwischen Reiden und Pfaffnau.

Wie die Windenergie Schweiz AG und CKW/Axpo in einer aktuellen gemeinsamen Medienmitteilung schreiben, verfolgen beide Unternehmen weiterhin je einen eigenständigen Windpark. Ein grosser Teil der Planungen und Untersuchungen werde jedoch koordiniert und gemeinsam durchgeführt. Geplant sind laut Mitteilung weiterhin je maximal vier Windturbinen pro Projekt. Insgesamt wären auf der Äberdingerhöchi somit bis zu acht Anlagen möglich.

Für die vorgesehenen Standorte seien zahlreiche Abklärungen nötig, heisst es weiter. Dazu gehören unter anderem Windertragsanalysen sowie Berechnungen zu Lärm und Schattenwurf. Zusätzlich würden im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung verschiedene Gutachten erstellt – etwa zu Vögeln und Fledermäusen, Wald, Boden, Grundwasser oder Jagd. Ebenfalls geprüft würden raumplanerische und technische Aspekte. Die bisherigen Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich das Gebiet grundsätzlich gut für die Produktion erneuerbarer Energie eigne. Die Rückmeldungen der kantonalen Fachstellen aus der Vorprüfung sollen als Grundlage für die weitere Projektentwicklung dienen. Dabei könne sich auch zeigen, dass einzelne Standorte verschoben oder fallengelassen werden müssten. Bereits im vergangenen Herbst hatten die beiden Projektanten angekündigt, die Unterlagen für die kantonale Vorprüfung einreichen zu wollen. Damals waren die Windmessungen auf der Äberdingerhöchi abgeschlossen worden. Die Unternehmen gingen dabei von einem Potenzial aus, Strom für bis zu 60 000 Personen zu produzieren.

Parallel zu den technischen und ökologischen Abklärungen läuft gemäss Medienmitteilung inzwischen auch ein Mitwirkungsprozess. Gemeinsam mit den Gemeinden Reiden und Pfaffnau sei ein Konzept erarbeitet worden, um Organisationen, Anwohnende und die Bevölkerung frühzeitig einzubeziehen. Eine erste Veranstaltung mit Vertretungen aus Umwelt-, Wald- und Jagdorganisationen habe bereits im Januar stattgefunden.

Weitere Informations- und Mitwirkungsveranstaltungen sind laut den Projektanten für Anfang 2027 vorgesehen. Das eigentliche Plangenehmigungsgesuch soll nach aktuellem Stand 2028 eingereicht werden. pd/WB


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