Wenn Wasser zum Privileg wird
Cornelia Lustenberger
Laut dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verfügt Honduras über Wasserressourcen, die das Zehnfache des Bedarfs der gesamten Bevölkerung decken könnten. Doch die Realität sieht gemäss der «Breiten Bewegung für Würde und Gerechtigkeit» (Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia – MADJ) anders aus: 76 Prozent der honduranischen Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem, dauerhaft verfügbarem und sicherem Wasser. Für diese sozial-hydrologische Situation sind die rasant fortschreitenden Auswirkungen des Klimawandels sowie die ebenso zunehmende Ausbreitung des extraktiven Neoliberalismus verantwortlich.
Konkret geht es um Megaprojekte, die mit der Wasserentnahme zur Erzeugung von Wasserkraft, der Trockenlegung von…
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