Wade radel dudelda
Stefan Bossart
1500 Kilometer, insgesamt 22 (!) gebrochene Radspeichen und einen eingefahrenen Platten: Das sind drei von vielen nackten Zahlen hinter meinen Ferien in Japan. Per Fahrrad ging es durchs Land der aufgehenden Sonne, entlang des Pazifiks und über mehr als sieben Brücken hoch in die Japanischen Alpen. Unter uns: In den ersten zwei Wochen kam ich mit meinem akkulosen und voll bepackten Drahtesel ganz schön auf die Welt. Mitunter, weil ich total untrainiert an den Start ging.
«Es chont scho guet.» Mit meiner im Alltag gelebten Devise bin ich schliesslich immer gut gefahren. Kam hinzu: Mit Blick auf meine beiden an der 60er-Marke herumkratzenden «Gspändli» fühlte ich mich körperlich überlegen. Ein fataler Irrtum, wie sich bereits nach den ersten von…
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