Budget nach hitzigen Diskussionen angenommen

Neu beträgt der Steuerfuss der Gemeinde Wikon 2,5 Einheiten. Foto WB-Archiv

125 Stimmberechtigte fanden sich am Dienstagabend in der Mehrzweckhalle Wikon ein. Im Mittelpunkt der Versammlung stand das Budget 2018 mit einem um 0,4 Einheiten erhöhten Steuerfuss. Nach langen Diskussionen und zwei Anträgen hiess die Versammlung das Budget schliesslich gut.  

Nach dem «Nein» zum Verkauf der Spychermatte im Mai und den damit wegbrechenden Einnahmen von rund 6 Millionen Franken klafft in der Gemeindekasse ein grosses Loch. Um dieses nicht noch grösser werden zu lassen, hat der Gemeinderat eine massive Steuererhöhung beantragt. Das Budget 2018 wurde daher neu mit 2,5 Einheiten (bisher 2,1 Einheiten) berechnet. Dies gab Anlass zu Diskussionen. Schliesslich wurden zwei Anträge aus der Versammlung gestellt.

Ein Antragsteller forderte die Rückweisung des Budgets sowie eine Steuererhöhung auf 2,3 Einheiten. Dieser Antrag wurde mit lediglich 9 Ja-Stimmen klar abgelehnt. 

Ein anderer Antragsteller forderte ebenfalls einen Steuerfuss von 2,3 Einheiten, jedoch ohne Rückweisung des Budgets. Dieser Antrag wurde mit 51 Ja- zu 65 Nein-Stimmen (bei 9 Enthaltungen) ebenfalls abgewiesen.

Schliesslich sagten die anwesenden Stimmberechtigten knapp Ja zum Budget 2018 mit einem Steuerfuss von 2,5 Einheiten.

Mehr dazu in der WB-Ausgabe vom Freitag.

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