Das Leben in die eigene Hand nehmen

Ursula Schär (links) und Katrin Simonett moderieren die Gespräche in der ambulanten Recoverygruppe. Foto Irene Zemp-Bisang

Einmal pro Woche treffen sich in Reiden Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung zum Erfahrungsaustausch. Die sogenannte Recovery­gruppe hilft ihnen nach Krisen wieder einen Platz im Leben zu finden. Das Angebot ist in unserer Region einzigartig.

«Mit der Krankheit dreht sich im Leben vieles um Defizite und Probleme. Wir konzentrieren uns auf die Stärken», sagt Ursula Schär. Sie ist Pflegefachfrau, arbeitet in der Luzerner Psychiatrie in St. Urban und begleitet psychisch kranke Menschen im Auftrag der Spitex Wiggertal. Ihre Kollegin Katrin Simonett ist eine sogenannte Peer. Ihre Geschichte ähnelt jener anderer Recovery-Gruppenmitgliedern. Sie fand nach ihrer Krise ins Leben zurück und liess sich zur Genesungsbegleiterin ausbilden. Heute arbeitet sie als Peer auf der Akutstation der Luzerner Psychiatrie in St. Urban. Die Patientinnen und Patienten kennen ihre Geschichte. «Dadurch ist die Hemmschwelle für ein offenes Gespräch tiefer», sagt sie.

Was Bilder, Gedichte, Musik und Bewegungsübungen bei den Teilnehmern auslösen sollen, lesen Sie in der WB-Ausgabe vom Dienstag.

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