Stromausfall, Erdrutsch und Hochwasser

Foto LuPol

Heftige Regenfälle und stürmische Winde haben in der Nacht auf Freitag im Kanton Luzern zu Erdrutschen, Überschwemmungen und Stromausfällen geführt. Die Renggstrasse zwischen Schachen und Entlebuch bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt.

 

 

 

In rund 7000 Haushalten im Entlebuch, im Michelsamt und im Seetal fiel in der Nacht wegen der Winde und des Schneefalls der Strom aus. Die erste Störung sei am Donnerstag um 23.30 Uhr aufgetreten, teilte die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) mit. Bis Freitag 9.30 Uhr seien die allermeisten Kunden wieder mit Strom versorgt gewesen.

Nach Angaben der CKW kam es wegen des Wintersturms zu Kurzschlüssen am Mittelspannungsnetz und zu gerissenen Freileitungen in unwegsamen Gelände. Es seien aufwändige Reparaturen vor Ort nötig gewesen, teilte der Energieversorger mit. Über 50 Spezialisten seien im Einsatz gewesen.

Strassen gesperrt

Auf der Renggtrasse zwischen Entlebuch und Schachen kam es oberhalb von Schachen zu einem Erdrutsch. Auf einer Länge von 20 Metern sei das Strassenbord weggerutscht, teilte die Luzerner Polizei mit. Die Renggstrasse sei dort aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt. Ein Geologe beurteile die Gefahrenlage.

Zu einem weiteren Erdrutsch kam es auf der Rengglochstrasse zwischen Malters und Kriens. Im Gebiet Obernau habe es einen leichten Erdrutsch auf die Strasse gegeben, teilte die Polizei mit. An verschiedenen Orten im Kanton Luzern seien ferner Bäume und Äste auf die Strasse gefallen. Am frühen Morgen seien viele Strassen vereist gewesen, so dass die Winterdienste zusätzliche Einsätze leisten mussten.

Wegen der grossen Regenmengen traten an mehreren Orten Bäche und Weiher über die Ufer. Strassensperrungen und Verkehrsbehinderungen waren die Folge. Neben Strassen wurden auch Unterführungen, Keller und Schächte überschwemmt.

Grosse Wassermengen sorgten so in der Vorortsgemeinde Emmen für Probleme. Die Hauptstrasse zwischen Waldibrücke und Emmen war wegen Hochwassers zeitweilig gesperrt.

Wie der Wetterdienst Meteonews schreibt, brachte eine Kaltfront ausgehend von Sturmtief "Zubin" besonders im Flachland und entlang der Voralpen grössere Niederschlagsmengen von verbreitet 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter. Dabei schneite es teils bis in tiefe Lagen.

Zudem stürmte es in der Nacht laut Angaben von SRF Meteo stark. Auf dem Pilatus bei Luzern wurden Böen bis zu 107 Kilometer pro Stunde gemessen. Im Flachland am kräftigsten blies es bei Mühleberg BE mit Tempo 102.

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