Mit Zuversicht durchs dunkle Leben

In Marco Melchiors Welt wird es immer dunkler. Der 75-Jährige leidet an einer Erbkrankheit, die ihm beinahe sämtliches Augenlicht geraubt hat. Die Lebensfreude lässt er sich aber nicht nehmen. Diesem und anderen Schicksalsschlägen zum Trotz.

Marco Melchior leidet an Retinitis pigmentosa, einer unheilbaren Erbkrankheit, an der viele der Betroffenen früher oder später komplett erblinden. Die Diagnose erhielt er vor rund 25 Jahren. Mittlerweile besitzt der 75-Jährige noch fünf Prozent Augenlicht. Trotz seiner Sehschwäche wohnt Marco Melchior alleine, regelt seinen Haushalt beinahe selbständig und nimmt so gut es geht am öffentlichen Leben teil. Er ist oft unterwegs, besucht Theater oder Konzerte, unternimmt Tagesausflüge ins Tessin oder Wallis. Der Rentner geniesst sein Leben und hadert nicht mit dem Schicksal. Obwohl er allen Grund dazu hätte.

Denn Retinitis pigmentosa ist nur eines von mehreren körperlichen Gebrechen, die der gebürtige Bündner zu ertragen hat. Altersbedingt hört er nicht mehr gut, seinen Geruchssinn verlor er bei einer Operation, bei der ihm Ärzte einen Tumor aus dem Hirn entfernten. In Mitleidenschaft gezogen wurde dabei auch sein Geschmackssinn.

Von all diesen Schicksalsschlägen lässt sich Marco Melchior aber nicht unterkriegen. Im Gegenteil: Er spricht gar davon, ein Glückspilz zu sein. Wieso? Das lesen Sie in der WB-Ausgabe vom Freitag.

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