Im Wilden Westen - die WB-Sommerserie 2020

Tolle Teamleistung mit Silber belohnt

Andrea Stadelmann (STV Willisau) und Stefanie Meier (TV Grosswangen) haben an der Mannschafts-SM in Appenzell für ein Highlight gesorgt. Zusammen mit ihren Kolleginnen des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden gewannen sie in der Kategorie Damen die Silbermedaille.

Von links: Romana Salvini, Stefanie Meier, Andrea Stadelmann, Sarah Bargetzi, Larissa Kurmann, Corinne Konzelmann. Foto mba

Andrea Stadelmann und Stefanie Meier hatten am vergangenen Samstag die Ehre, zusammen mit Romana Salvini (BTV Luzern), Sarah Bargetzi (STV Malters) und Larissa Kurmann (TZN Nidwalden) den Turnverband Luzern, Ob- und Nidwalden am Mannschaftswettkampf der diesjährigen Schweizer­meisterschaften in Appenzell in der Kategorie Damen zu vertreten. Die Vorfreude auf den letzten grossen Wettkampf in diesem Jahr war riesig. 

 

Von Anfang an vorne mit dabei

Punkt 10.45 Uhr am Samstagvormittag marschierten die Damenturnerinnen unter tosendem Applaus der Zuschauer auf den Wettkampfplatz ein. Die Turnerinnen des Verbands Luzern, Ob- und Nidwalden eröffneten ihren Wettkampf am Reck. Andrea Stadelmann glänzte dabei mit der Note von 9.25. Die Übung von Stefanie Meier wurde mit 8.90 bewertet und stellte an diesem Gerät das Streichresultat dar.

Weiter ging es für das Quintett am Boden. Hier lieferte Andrea Stadelmann mit 9.55 Punkten das Bestresultat für das Team Luzern, Ob- und Nidwalden und die zweithöchste Note an diesem Gerät im gesamten Teilnehmerfeld. Sie wurde ihrem Ruf als elegante und selbstsichere Bodenturnerin also vollauf gerecht. Stefanie Meier trug ebenfalls gute 9.20 Punkte zum Team­resultat bei.

 

Hervorragender Teamgeist

Die Turnerinnen pushten sich immer weiter und lieferten auch an den Schaukelringen und am Sprung gute bis sehr gute Leistungen ab. Mit 9.25 Punkten sorgte Stefanie Meier an den Schaukelringen für das beste Resultat der fünf Athletinnen vom Turnverband Luzern, Ob- und Nidwalden.

Wir hatten im Vorfeld nicht damit gerechnet.
Andrea Stadelmann
STV Willisau

Am Sprung fiel dann die Entscheidung. «Wir wussten bis zum Schluss nicht, wo wir uns in der Zwischenrangliste befinden», sagt Stefanie Meier. «Wir waren derart auf unsere Einsätze fokussiert und haben uns immer und immer wieder gegenseitig angefeuert. Einen solchen Teamspirit habe ich noch nie erlebt.» Und genau das sollte sich auszahlen. Nach den Auftritten am Sprung, Andrea Stadelmann erhielt 9.00 Punkte, Stefanie Meiers Übung wurde mit 9.15 Punkten bewertet, stand das Schlussresultat fest. Und es war für die Frauen des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden hoch erfreulich: Mit 146.85 Punkten lag das Quintett am Ende nur um winzige 0.2 Punkte hinter dem Team aus dem Kanton Bern. Doch nicht ein allfälliger Frust über die knapp verpasste Goldmedaille, sondern ganz klar die Freude über die sensationelle Silbermedaille überwog bei den Turnerinnen.

Damit schloss sich für Andrea Stadelmann und Stefanie Meier auch so etwas wie ein Kreis: 2007 waren sie letztmals zusammen auf einem SM-Podest gestanden, damals in der Kategorie 5. Zwölf Jahre später wiederholte sich dieser magische Moment im Teamwettkampf der Kategorie Damen. «Die Freude über diese Silbermedaille ist riesig. Wir hatten im Vorfeld nicht damit gerechnet», meinte eine glückliche Andrea Stadelmann stellvertretend für ihre Teamkolleginnen des Turnverbands Luzern, Ob- und Nidwalden. Mit 36.80 Punkten (Andrea Stadelmann) und 36.50 Punkten (Stefanie Meier) trugen die beiden Turnerinnen aus der WB-Region wesentlich zum Silbermedaillengewinn an der Team-SM in Appenzell bei. stm/pbi

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