Im Wilden Westen - die WB-Sommerserie 2020

Willisauer jubeln über erneuten Derbysieg

Auch das zweite Hinterländer Derby in der diesjährigen Mannschaftsmeisterschaft ging an die RC Willisau Lions. Nach dem klaren Erfolg im Hinkampf verlief das zweite Duell in Hergiswil vor 520 Zuschauern am Samstag aber deutlich umkämpfter. Schliesslich behielten die favorisierten Lions mit 23:16 die Oberhand.

Ali Mavlaev (in Blau) trug mit seinem Schultersieg gegen Toni Kurmann wesentlich zum neuerlichen Willisauer Derbysieg bei.

Nach Bekanntwerden der Aufstellungen für das zweite Hinterländer Derby in dieser Saison zeichnete sich ab: Es könnte einen ganz engen Ausgang geben. Während die Lions  auf ihre Aushängeschilder Stefan Reichmuth und Samuel Scherrer (beide an den Military Games in China) verzichten mussten, machten die Hergiswiler mit ihrer Aufstellung klar: Sie glaubten gegen die favorisieren Willisauer an ihre Chance.

Nach einem Schultersieg von Aleksandr Golin im Leichtgewicht gegen Pascal Mühlemann erhielten die Hoffnungen der Gastgeber aber einen argen Dämpfer: Im Schwergewicht schaffte der Willisauer Ali Mavlaev in seinem erst zweiten Premium-League-Kampf gegen Toni Kurmann ebenfalls einen Schultersieg. Dieser Erfolg sollte sich in der Endabrechnung als äusserst wichtig herausstellen. In der Folge schafften Timon Zeder (gegen Patrick Rölli), Dominik Bossert (gegen Joel Ambühl) und Rasul Israpilov (gegen David Wisler) mit ihren Siegen bereits vor der Pause eine kleine Vorentscheidung. Nach fünf Kämpfen führten die Willisauer mit 11:7. Die Hergiswiler hatten sich in diesen Duellen sicher mehr ausgerechnet.

Aleksandr Golin (in Rot) hatte mit dem Schultersieg gegen Pascal Mühlemann für den perfekten Hergiswiler Start gesorgt.

Suppiger mit Schultersieg

Unmittelbar nach der Pause schafften Thomas Suppiger (Schultersieg gegen Andreas Reichmuth) und Martin Grüter (gegen Mansur Mavlaev) zwar noch einmal eine Wende für die Napfringer, in den verbleibenden drei Kämpfen schienen die Vorteile aber klar aufseiten der Lions. Genau so kam es auch: Raphael Kaufmann figthete gegen Jonas Bossert zwar aufopferungsvoll und erkämpfte sich einen Mannschaftspunkt, die 1:3-Niederlage konnte er aber nicht verhindern. Und in den letzten beiden Duellen des Abends machten die Portmann-Brüder alles klar. Patrick Kunz zeigte gegen Michael Portmann zwar ebenfalls einen engagierten Kampf, verlor aber mit 1:4. Und zum Schluss liess Tobias Portmann Sven Bammert gar keine Chance. Der 23:16-Erfolg und damit der sechste Derbysieg in Serie für die Lions war Tatsache.

Michael Portmann (in Blau) siegte gegen Patrick Kunz mit technischer Überlegenheit. Fotos Patrik Birrer

Challenge League: Ufhusen in den Playoffs

In der zweithöchsten Klasse kamen am Samstag bereits die letzten Qualifikationskämpfe zur Austragung. Dabei schafften die Ringer des TV Ufhusen auswärts beim Team Valais einen deutlichen 27:9-Sieg und holten so den zur Halbfinal-Qualifikation nötigen Punktgewinn. pbi

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