Schweizer Leichtathleten out

Am Dienstag traten die Schweizer Leichtathletinnen und Leichtathleten an den European Games in Minsk zu ihrem Viertelfinal an. In diesem in einem neuen Format durchgeführten Teamwettkampf kamen die Schweizer in ihrer Gruppe gegen Italien, Griechenland, Lettland, Polen und die Slowakei nicht über den 6. und letzten Rang hinaus und schieden aus.

Lisa Stöckli (Zweite von links) und die Schweizer Leichtathleten schieden in Minsk aus. Foto Swiss Olympic/Dominic Brügger

Anders als in der Vorrunde am Sonntag, stand Céline Schwarzentruber am Dienstag am Viertelfinal der European Games in Minsk im Schweizer Aufgebot. Die Willisauerin trat im Weitsprung an. Dieser Wettkampf wurde im ungewohnten K.O.-System ausgetragen. Dabei sprang die 21-Jährige im ersten Duell gegen Griva Lauma 5,69 Meter weit (Saisonbestleistung 5,74). Weil die Lettin ohne gültige Weite blieb, ging dieses Duell an Céline Schwarzentruber. Im zweiten Vergleich gegen die Griechin Efthymia Kolokytha blieb dann Céline Schwarzentruber ohne gültige Weite und verlor entsprechend das Duell.

Céline Schwarzentruber kam im Viertelfinal zur Premiere im Nationaldress. Foto Swiss Olympic/Dominic Brügger

Nach den Vorrundendisziplinen lag die Schweiz auf dem 4. Rang. Im abschliessenden Jagdrennen mit Strecken von 800 Metern, 600 Metern, 400 Metern und 200 Metern lief Lisa Stöckli wie schon am Sonntag den Abschnitt über 600 Metern. Zusammen mit Arnaud Dupré, Joel Flury und Laetitia Hermet konnte sie den Rückfall auf den 6. und letzten Platz aber nicht verhindern. Damit ist die Schweiz ausgeschieden. Für die Halbfinal-Qualifikation wäre Rang 2 nötig gewesen.

Patrik Birrer

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