Coronapandemie beschert Albert Koechlin Stiftung Gesuchsflut

Die gemeinnützige Albert Koechlin Stiftung (AKS) hat im vergangenen Geschäftsjahr 347 Projekte bearbeitet - so viele wie noch nie. Die Zahl der Gesuche für Unterstützung stieg um 20 Prozent auf 541, was auch der Coronapandemie geschuldet ist.

 

 

Für die Projekte standen 10,6 Millionen Franken zur Verfügung, wie die Stiftung am Freitag anlässlich der Präsentation ihres Jahresberichtes mitteilte. Rund zwei Drittel des Geldes wurden für Eigenprojekte der Stiftung eingesetzt. Dazu zählen etwa Ferien für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, die Unterstützung junger Mütter, der Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb und die Umweltpreise.

2020 half die AKS zudem, die Auswirkungen der Coronapandemie zu lindern. Sie bewilligte ein besonderes Massnahmenpaket für Kulturschaffende, etwa für Werk- und Recherchebeiträge. Auch erhöhte sie die Not- und Überbrückungshilfen für Privatpersonen und Unternehmen und stellte im Kanton Luzern 600'000 Franken Kreditsicherungsgarantien für Coronahärtefälle zur Verfügung.

Die aufgestockte Hilfe widerspiegelte sich auch im gesteigerten Gesuchseingang. Erstmals habe man für über 100 neue Projekt von Dritten Unterstützungsbeiträge bewilligt.

Die AKS wurde 1997 von Erben des Unternehmers Rudolf Albert Koechlin gegründet. Ziel der Stiftung ist es, für Menschen und Lebensraum einzustehen. Sie engagiert sich in Luzern, Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden. sda

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