Polizei spricht von friedlichen Fasnachtstagen

Zeller Nachwuchsguugger in Aktion. Foto Norbert Bossart

Über alle Fasnachtstage samt ihren vielen Veranstaltungen in der Stadt und auf dem Lande zieht die Luzerner Polizei eine positive Bilanz. Die Umzüge und Veranstaltungen verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle. 

"Friedlich und "ohne nennenswerte Zwischenfälle" seien die Fasnachtstage verlaufen, schreibt die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Die Luzener Polizei sei in der Stadt und an vielen Anlässen auf dem Lande im Einsatz gewesen. Die enge Zusammenarbeit mit allen Blaulicht- und privaten Organisationen habe geklappt. "Es gab mehrere polizeiliche Interventionen wie Festnahmen und Wegweisungen. Ungestörtes fasnächtliches Treiben zu gewähren ist durchwegs gelungen."

Luzern Stadt

Insgesamt waren vom "Schmutzigen Donnerstag“ bis "Aschermittwoch“ knapp 150‘000 Fasnachtsbegeisterte in der Stadt unterwegs. Das ist leicht weniger als im Vorjahr. Hingegen war die Zuschauerzahl am Monstercorso mit 28‘000 Besuchern deutlich über dem Vorjahr (16‘000). Während der Nacht auf Mittwoch waren rund 12‘000 Fasnächtler in der Innenstadt von Luzern unterwegs.

Luzern Land

Nebst den grossen Umzügen in der Stadt gab es sehr viele Fasnachtsveranstaltungen in den Landgemeinden. Die Luzerner Polizei hat über 90 Bewilligungen für solche Anlässe ausgesprochen. An diesen Veranstaltungen nahmen rund 210‘000 Personen teil. Für die Sicherheit und den Verkehrsdienst waren Polizei, Verkehrsdienste von Feuerwehren und teilweise private Organisationen im Einsatz. Die Gastgewerbe- und Gewerbepolizei hat für Fasnachtsveranstaltungen auf dem ganzen Kantonsgebiet rund 250 Einzelanlassbewilligungen ausgestellt.

Hohe Polizeipräsenz und Sicherheitsmassnahmen

Aufgrund der vielen Fasnächtler und Besucher sei eine hohe Polizeipräsenz "nötig und sinnvoll" gewesen, schreibt die Polizei. Nebst der eigentlichen Sicherheit sei die Verkehrsführung bei Umleitungen immer eine grosse Herausforderung. Dabei wird die Polizei auch von vielen Feuerwehren und privaten Organisationen unterstützt. Einige im Getümmel vermisste Kinder konnten meist nach kurzer Zeit wohlbehalten ihren Eltern oder Betreuern übergeben werden. Viele Fasnachtsbesucher hätten sich bei der Polizei für ihren Einsatz spontan bedankt, heisst es in der Pressemitteilung weiter. Schlussfazit: "Über alle Anlässe hinweg zieht die Luzerner Polizei eine positive Bilanz."

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