Das aktuelle WB-Gspröch

Sie jodeln und jutzen in Schötz

Am Zentralschweizerischen in Schötz haben Juroren total 241 Jodelvorträge zu beurteilen. Im Teil 3 der WB-Serie zum grossen Fest ist ein Porträt über die Jodlerin Caroline Haas-Peter zu lesen. Zudem haben wir einen Jodelkurs besucht und sprachen mit fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Von links: Trudy Meyer und Caroline Haas. Foto Norbert Bossart
Norbert Bossart

Die Zentralschweiz gilt als eine der Jodel-Hochburgen im Land. Am Fest in Schötz bewertet die Jury total 241 Jodelvorträge. Diese sind aufgeteilt in: Jodlerinnen einzeln: 43 (in Klammern jeweils Teilnehmerzahl aus der Region: zwei); Jodler einzeln: 13 (2); Duett: 65 (7); Terzett: 19 (3); Quartett: 11 (2); Gruppen: 81 (18); Nachwuchsgruppen: 9 (0).

Aufgetreten wird in Schötz in vier Lokalen: Pfarrkirche, Sporthalle Morgenweg, Turnhallen Hofmatt 1 + 2. Die Jury, bestehend aus jeweils drei Personen, bewertet Tongebung, Aussprache, Rhythmik, Dynamik, Harmonische Reinheit und Gesamt­eindruck. Zur Beurteilung stehen vier Klassierungen zur Verfügung: «sehr gut», «gut», «befriedigend» und «unbefriedigend». Rückblicke auf frühere Feste zeigen: Die dritte Klassierung wird selten gebraucht, die vierte praktisch nie. 

Im Vorfeld des Grossanlasses in Schötz besuchte der WB die in Willisau wohnhafte Caroline Haas-Peter, die am Zentralschweizerischen drei Wettvorträge hat. Sie jodelt gerne, macht sich für den Erhalt von Brauchtum und Tradition stark und warnt vor einer zu starken Professionalisierung der Jodelszene. Zudem geben in der WB-Mittwochausgabe Auskunft über ihre Erfahrungen an einem Jodelkurs: Christina Buchmüller (Dirigentin des Jodlerklubs Enzian Hergiswil), Patrizia Reber (Jodlerin beim Jodlerklub Santenberg Wauwil-Egolzwil), Florian Ineichen (Mitglied des Jodlerchörlis Daheim Hüswil), Roland Dubach (Mitglied des Jodlerklubs Echo vom Napf, Luthern) und Melanie Zwyer (13, Nachwuchsjodlerin aus Hergiswl).

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