Polizei büsst in Luzern 45 Velofahrer

Die Polizei hat am Mittwochmorgen in der Stadt Luzern verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei mehrere Dutzend Velofahrer gebüsst. Ein Radfahrer versuchte zu fliehen, konnte aber von Velo-Polizisten gestellt werden.

 

Die Velopolizei war in Luzern im Einsatz und hat einen fliehenden Radler gestellt. (Symbolbild Keystone/Alessandro Della Bella)

Wie die Luzerner Polizei mitteilte, beging der 52-jährige Zweiradfahrer im Gebiet Alpenstrasse-Schweizerhofquai eine Verkehrsregelübertretung. Als die Polizei ihn deswegen kontrollieren wollte, fuhr er davon, konnte aber von der Bike Police eingeholt und angehalten werden. Der fehlbare Velofahrer gab falsche Personalien an. Er wird bei der Staatsanwaltschaft verzeigt. Die Polizei büsste zudem 45 weitere Radfahrer wegen Verkehrsregelübertretungen mit Ordnungsbussen.

Die Polizei führte ihre Kontrollen an verschiedenen Orten in der Stadt durch. An der Horwerstrasse stoppte sie einen 53-jährigen alkoholisierten Autofahrer; der Atemlufttest ergab einen Wert von umgerechnet 1,2 Promille. Am Schweizerhofquai wurde ein 30-jähriger Lieferwagenfahrer gestoppt, der Drogen konsumiert hatte. Beide Lenker mussten ihre Führerausweise abgeben.

Ein 39-Jähriger war mit einem Auto unterwegs, das nicht mehr fahrtüchtig war. Die Mängelliste ist lang: abgefahrene Pneus, beschädigte Felgen, fehlende Schrauben am Turbolader oder ein gebrochenes Getriebe. Der Lenker wurde verzeigt, genauso wie ein Motorradfahrer, der ohne die im Führerausweis eingetragene Sehhilfe unterwegs war. (sda)

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