Kanton geht gegen Legionärskrankheit vor

Die Fallzahlen der Legionärskrankheit haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Der Kanton Luzern nimmt diese Entwicklung ernst und informierte über die neuen rechtlichen Anforderungen des Bundes. Über 100 Hoteliers, Betreiber von Badeanstalten sowie Alters- und Pflegeheimen erfuhren, was ihre Aufgabe ist und was sie gegen den Erreger unternehmen können.

Duschwasser ist einer der Übertragungswege für die Legionärskrankheit. Symbolbild Rainer Sturm/pixelio.de

In den vergangenen Jahren sind die Fälle der Legionärskrankheit stark gestiegen. Aus diesem Grund hat der Bund neue rechtliche Anforderungen für wichtige Übertragungswege wie Duschwasser und Sprudelbäder gestellt. Diese betreffen öffentlich zugängliche Anlagen, wie sie beispielsweise in Alters- und Pflegeheimen, Hotels, Schulen oder Badeanlagen vorkommen. Über 100 Interessenvertreterinnen und -vertreter sind der Einladung des Kantons Luzern gefolgt und haben sich über die Neuerungen informiert. Gesundheitsdirektor Guido Graf betonte bereits eingangs: «Die Legionärskrankheit hat ein alarmierendes Mass angenommen, die es zum Schutz der Bevölkerung zu bekämpfen gilt.»

Mehr dazu in der WB-Ausgabe vom Dienstag.

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