Weit mehr Tonnen Ringli produziert

Die Hug-Backwaren-Gruppe schliesst das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich ab. Am Standort Willisau konnte die Ringli-Produktion gesteigert werden. Hauptgrund: Ein neues Bio-Ringli fand Aufnahme in der Coop Naturaplan-Linie.

280 Tonnen Ringli wurden 2018 in Willisau hergestellt. Foto zvg

In Willisau wurden letztes Jahr rund 365 Tonnen Backwaren produziert, wie Geschäftsleiter Andreas Hug auf WB-Nachfrage bekannt gibt. «Davon 280 Tonnen Willisauer Ringli, was einer Stückzahl von 56 Millionen entspricht.» Damit konnte die Ringli-Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 36 Tonnen gesteigert werden. Was sind die Gründe für den vermehrten Ringli-Absatz? Andreas Hug: «Hierfür hat vor allem das Bio-Ringli gesorgt, welches wir neu für die Coop Naturaplan-Linie produzieren konnten.»

Als «Meilenstein» und «Investition in die Zukunft» bezeichnet Hug die Eröffnung des neu gestalteten Ringli-Verkaufsladens im letzten Frühling. Am Willisauer Produktionsstandort werden derzeit 22 Mitarbeitende beschäftigt, die sich 17 Vollzeitstellen teilen. Der Zukunft des Betriebs an der Menznauerstrasse sieht er mit Zuversicht entgegen. «Das Ringli ist und bleibt ein Klassiker», sagt Andreas Hug. «Der Willisauer Betrieb hat seinen festen Platz in der Hug-Familie.» Der Betriebsausbau in Malters tangiere den Standort Willisau nicht.

Leichte Umsatzsteigerung
dank Auslandsgeschäft

Die Hug-Backwaren-Gruppe steigerte 2018 den Umsatz um 1,8 Prozent auf 118,8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dies sei nicht zuletzt auf die Erhöhung des Produktionsvolumens um 112 Tonnen auf 9'354 Tonnen sowie das stark wachsende Exportgeschäft zurückzuführen.

Mehr im WB vom Freitag.

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