Er ist endlich angekommen

Hans Thalmann und Jacqueline Meyer mit ihrem Hauswarts-Bus. Foto Chantal Bossard

Zunftmeister zu sein bedeutet für Hans Thalmann nicht nur Konfetti und Kafi mit Göggs. Der Meistertitel ist ein Symbol dafür, dass er nach bewegten Jahren endlich Beständigkeit gefunden hat. Ein Zeichen dafür, das es sich lohnt, nicht aufzugeben.

Etwa zwölf Mal hat Hans Thalmann bereits sein gesamtes Hab und Gut zusammengepackt, ist umgezogen. Von Langnau nach Marbach nach Eschholzmatt nach Linthal, Scheidung der Eltern, Umzug mit seiner Mutter nach Matzingen. Dort, in der Ostschweiz, beendet er die Schule. Er lernt Koch im Eigental – «ein knüppelharter Job». Nach der Ausbildung arbeitet er in Willisau und in Sursee in der Küche. Als er mit 24 Jahren Vater wird, hängt er die Kochschürze an den Nagel. Der Lohn in dieser Branche sei zu niedrig gewesen, die Arbeitszeiten nicht familienfreundlich. In der Folge nimmt er jeden Job an, der diesen Kriterien entspricht. Kran­führer. Käsepfleger. Schreinergehilfe. Lagerist. Techniker. «Und weisst du was? Als Bub wollte ich immer Pfarrer werden», sagt er.

Heute wohnt Hans Thalmann mit seiner Frau Jacqueline (2. Ehe) in Grosswangen. Die beiden sind aber auch im Rottal, Seetal und Surental bekannt – dank dem grossen grellgrünen Hauswartsbus. Dass Hans Thalmann da ist, wo er heute steht, das hat er auch seinem Beitritt 2012 in die Grosswanger Söilizunft zu verdanken. Heuer darf er die Zunft durch die Fasnacht führen. Das bedeutet für ihn mehr als nur Ruhm und Ehre.

Lesen Sie in der WB-Freitagsausgabe das Porträt über den Söilizunftmeister.

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