Ein deutliches Ja und eine Einsprache

Der Gemeinderat wies den unbebauten Hang unterhalb der Buechweid der Grünzone zu. Foto Irene Zemp

Die Alberswiler genehmigten an der Gemeindeversammlung die Ortsplanung. Mit dem Ja zur Gesamtrevision sagten sie Nein zu einer Einsprache von WWF Luzern.

Die Umweltorganisation bemängelt unter anderem die ausgeschiedenen Gewässerräume. Noch ist offen, ob der WWF gegen den Entscheid beim Regierungsrat Beschwerde einreicht.

Alberswil ist einer der ersten Gemeinden im WB-Lesergebiet, die ihre Ortsplanung inhaltlich und formell den neuen Gesetzen und Richtplänen von Bund und Kanton anpasst.  Ziel ist es, die Siedlungsentwicklung in Zukunft weniger in die Landschaft sondern vermehrt nach Innen zu lenken. «Dieser Forderung kommen wir mit unseren Einzonungen nach», sagte Gemeindeammann Josef Häfliger. Der Gemeinderat schlug kleinere Einzonungen im Dorfweg, in der Hindergass und im Unterdorf vor. Es handelt sich dabei um bereits bebaute Grundstücke. Deren Besitzer bekommen mit der Einzohnung neue Möglichkeiten, verdichtet zu bauen. Im Gegenzug beantragte der Gemeinderat den unbebauten Hang unterhalb der Buechweid der Grünzone zuzuweisen. «Damit können wir die neuen Einzonungen kompensieren», sagte Josef Häfliger. 56 der 58 anwesenden Stimmberechtigten hiessen am Freitagabend die neue Ortsplanung gut. Sie sagten zudem einstimmig Ja zur Rechnung 2017. Diese schloss mit einem Plus von gut 100 000 Franken.

 

 

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