Dossier

Asylwesen

Die Notbetten werden bereit gemacht

Der Kanton nutzt die Zivilschutzanlagen in Willisau und Dagmersellen, um dringend nötige Plätze für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Am 6. Januar 2015 zogen die ersten zehn Asylsuchenden in der Dagmerseller Zivilschutzanlage ein. Insgesamt sollen in Dagmersellen 50 Asylsuchende und in Willisau 60 eine vorübergehende Bleibe finden. In unserem Dossier finden Sie die Infos dazu.

 

Die Situation
«Wir stehen unter permanentem Druck», sagte Regierungsrat Guido Graf im November, als der Kanton die Nutzung der Zivilschutzanlagen bekannt gab. 60 bis 80 neue Plätze für Asylsuchende muss der Kanton jeden Monat zur Verfügung stellen. Nun gilt die Situation gemäss Bevölkerungsschutzgesetz als Notlage. Das heisst: Der Kanton kann Anlagen sowie personelle Ressourcen des Zivilschutzes einsetzen. 2015 öffnete der Kanton in Dagmersellen (50 Plätze), Luzern (50) und Willisau (60) drei Zivilschutzanlagen für insgesamt 160 Asylsuchende. Die Betriebsdauer der drei Unterkünfte ist auf ein Jahr festgelegt.

 

Fischbach: Ein Heim bewegt seit dreieinhalb Jahren die Gemüter

Seit dem September 2011 plant der Kanton in Fischbach ein Zentrum für Asylsuchende. Seither wehrt sich die Gemeinde, auch mit dem Gang vor die Gerichte. Hier lesen Sie die Chronologie der Ereignisse in Fischbach.

Im März 2015 entschied sich der Gemeinderat, das Urteil des Kantonsgerichts zum zweiten Mal ans Bundesgericht weiter zu ziehen. Die Gemeindepräsidentin und der Sozialvorsteher nahmen gegenüber dem WB in einem grossen Interview Stellung (WB vom 13. März 2015)

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