Brandattacke in Luzerner Bar

Foto pixelio.de

Dem Brandanschlag auf eine Bar in der Stadt Luzern ist wahrscheinlich ein Streit vorausgegangen. Dies hat die Luzerner Polizei am Freitag bekannt gegeben. Bei der Brandattacke vom Donnerstagabend war niemand verletzt worden.

 

Die Polizei hat kurz nach dem Anschlag vor dem Lokal an der Bernstrasse einen 34-jährigen Mann aus Eritrea festgenommen. Der Tatverdächtige soll um 18.30 Uhr die Bar betreten und dabei ein Messer und einen Eimer mit einer brennbaren Flüssigkeit mit sich getragen haben. Er habe die Flüssigkeit auf den Boden geschüttet und mit einem Streichholz angezündet.

In der Bar war rund ein Dutzend Personen anwesend. Die Barbesucher konnten das Lokal unverletzt verlassen. Der Brand wurde mit einem Feuerlöscher gelöscht.

Die Ursache der Tat dürfte bei einem vorausgegangenen Streit liegen, teilte die Polizei mit. Nähere Angaben dazu konnte ein Polizeisprecher auf Anfrage keine machen. Er verwies auf die laufenden Ermittlungen.

Noch nicht restlos geklärt ist auch, welche Art Flüssigkeit beim Brandanschlag verwendet worden ist. Es könnte sich um Diesel oder Petroleum gehandelt haben.

Wegen des Brandes rückten 30 Feuerwehrleute der Stadt Luzern sowie vorsorglich eine Ambulanz aus. Die Bernstrasse war wegen des Vorfalles während 1,5 Stunden gesperrt.

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