Gemeinden führen Kurtaxen ein

In 17 Gemeinden der Tourismusregion Willisau-Wiggertal werden seit dem ersten Januar Kurtaxen und Beherberungsabgaben erhoben. Ein Meilenstein in der Geschichte des Tourismusvereins.

Das Volk hatte das letzte Wort. In 17 Gemeinden der Tourismusregion Willisau-Wiggertal war an der Budgetversammlung die Einführung der Kur-und Beherberungsabgabe traktandiert. Die Vorlage sorgte kaum für Wortmeldungen. Alle Gemeinden stimmten dem Reglement zu. Die Resultate  seien «sehr erfreulich» und «eine Erleichterung», sagt Tourismusvereinspräsident Guido Iten. Denn der Verein habe in den letzten Jahren unter dem Spardruck des Kantons gelitten. Neue Einnahmequellen, wie die Kurtaxen und Beherbergungsabgaben, seien essentiell, wenn sich die Tourismusregion langfristig weiterentwickeln wolle.

Zwei Gemeinden scheren aus
Bislang war die Region Willisau-Wiggertal im Geschäft mit den Touristen ein weisser Fleck. Als einzige im Kanton erhob sie neben der gesetzlichen vorgeschriebenen kantonalen Beherbergungsabgabe von 50 Rappen keine Kurtaxe. Weiterhin eine Ausnahme bilden Zell und Dagmersellen. Sie sind zwar Mitglied im Tourismusverein Willisau-Wiggertal, die Gemeinderäte haben sich aber gegen die Einführung der Kurtaxe ausgesprochen. Der WB fragte nach den Gründen. Mehr dazu in der Ausgabe vom Dienstag

 

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