Familienunternehmen des Jahres

Max Renggli. Foto zvg

Max Renggli gewinnt einen der prestigeträchtigsten Unternehmerpreise der Schweiz: Seine Firma wurde als «Entrepreneur Of The Year» ausgezeichnet. Sie überzeugte mit Esprit, Mut zum Risiko und Innovationskraft.

Bauen mit Holz ist die Leidenschaft der Renggli AG. Dieser blieb sie über all die Jahre treu. Heute führt CEO und Verwaltungsratspräsident Max Renggli das Familienunternehmen in vierter Generation. Er hat aus einer bescheidenen Zimmereiwerkstatt einen hochmodernen Fabrikationsbetrieb geformt und damit eine nationale Marke im Holzbau geschaffen. Renggli habe nicht nur seinem Familienunternehmen, sondern auch seinem Markt den Stempel aufgedrückt, sagte Prof. Dr. Thomas Zellweger in seiner Laudatio an der Preisverleihung am Freitagabend. Er ist Mitglied der neunköpfigen Jury, die das Unternehmen aus Schötz und Sursee als «Entrepreneur Of The Year» in der Kategorie «Family Business» erkoren hat. Dieser Preis gilt als einer der prestigeträchtigsten, den ein Unternehmen in der Schweiz gewinnen kann. Verliehen hat ihn das Beratungsunternehmen Ernst & Young.

«Wertschätzung»

Er freue sich sehr über diese Auszeichnung, sagt Max Renggli gegenüber dem WB. «Der Preis ist eine grosse Wertschätzung an einen echten unternehmerischen Leistungsausweis.» Diesen könne er nur dank seinem Umfeld erbringen. Seine Familie, die Kunden und Partner, aber vor allem auch die engagierten Mitarbeitenden trügen zum Erfolg bei. «Unsere Mannschaft hat über die Jahre gelernt, sich an den Zeichen der Zeit zu orientieren.» Sie übernähmen eine hohe Eigenverantwortung und identifizieren sich stark mit der Firma. Im Gegenzug sei es ihm wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich Mitarbeitende weiterentwickeln können und wollen.

Grosse Offenheit

Immer wieder schafft es Max Renggli, mit seinen Ideen neue Massstäbe zu setzen. Sein Erfolgsrezept? Er habe über die Jahre immer eine grosse Offenheit behalten – für andere Branchen, für andere Ideen – und sich die Kombination vorhandener Lösungen zunutze gemacht, sagt Max Renggli. «Es ist eine Illusion, dass Innovationen nur innerhalb des Betriebs entstehen.» Oft sei es eine bestimmte Konstellation im Leben, die sich über intensive Recherche oder auch durch einen Zufall ergeben kann, die eine Innovation in Gang bringe. «Unternehmerisches Wirken ist nicht immer
planbar.» Eine echte Innovation sei erst dann erreicht, wenn sie vom Markt dementsprechend nachgefragt wird. Um Erfolg zu haben brauche es unter anderem vor allem eins: «Beharrlichkeit.»

Ein ausführlicher Bericht von von Irene Zemp-Bisang im WB von Dienstag.

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