Unterwegs in einer Traumwelt

Hallo zäme

Wir waren in Russland und wussten, dass wir im norwegischen Hoheitsgebiet ca. drei Mal soviel für den Liter Benzin tuggen müssen. Also haben wir beschlossen, so viel Benzin in unsere Ersatzkanister zu füllen, wie es geht (60 Liter).

Am russischen Zoll wurde unser Vorhaben innert Sekunden abgeschmettert. Wir mussten wieder aus dem Zollareal fahren. Wir dürften maximal 10 Liter über die Grenze nehmen, hiess es. Die charmante, gutaussehende Zollbeamtin forderte uns tatsächlich auf, die 50 Liter jetzt zu verbrauchen. Also: Wir sollten so lange fahren, bis wir nur noch 10 Liter Ersatzbenzin hätten. Zum Glück konnten wir ein paar russischen Soldaten unser flüssiges Gold schenken.

Nach dem administrativen Intermezzo in Russland war der Weg frei für die Bergpracht Norwegens. Ab dem ersten Meter spürte man, dass man in eine Art Traumwelt hineinfährt. Mit absolut schönstem Wetter erblickten wir die unbegrenzte Schönheit der Berg- und Fjordwelt. Diese Momente kann man nicht adäquat in Wort und Bild beschreiben. Das muss man mit eigenen Augen sehen. Es sind diese Momente, in denen man Raum und Zeit, Stress im Alltag oder sonstige Probleme total ausschaltet. Das kann kein Wellness-Spa der Welt, was die wunderschöne Natur kann!

Schliesslich war das Nordkap in unserer Kilometerrechnung nur noch ein Katzensprung entfernt. Mit der Schweizer Fahne im Gepäck waren wir bereit.

Wir wiederholen uns ungern, aber auch das muss man live erleben. Ein magischer Ort. Wenn man an der Klippe steht und weiss, das vor einem der Nordpol ist, wenn man – mit angenehmem Wind und warmen Sonnenstrahlen bedient – die Arme öffnet und die Augen schliesst, dann ja, dann erlebst du die pure Freiheit! Die Fahrt war ziemlich anstrengend, aber unsere Batterien wurden am Nordkap komplett aufgefüllt. Das werden wir niemals vergessen.

Nun geniessen wir den Trip durch ganz Norwegen. Elche und Rentiere zieren die wunderschöne Landschaft. Sogar zwei seltene weisse Rentiere bekamen wir zu sehen.

Maya und Debora hatten ein Scharmützel mit dem hinteren Radlager. Es war defekt, aber so schnell lassen sich die beiden nicht entmutigen und fanden relativ elegant und zeitgemäss eine super Lösung. Wir sind wieder beide unterwegs und bewältigen die letzten Streckenabschnitte mit voller Elan und Tatendrang. Irgendwie muss noch etwas kaputt gehen, sonst wäre es ja kein Abenteuer (hihi).

 

Wir wünschen einen schönen Tag und bis bald.

Skøl

Roman und Lucien

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