Im Dezember hatte der Kanton bekannt gegeben, in diesem Januar in Weggis ein Zentrum für bis zu 60 Asylsuchende zu realisieren. Eine Vereinbarung mit dem privaten Besitzer des Gruppenhauses sei abgeschlossen. Das Zentrum solle längstens ein Jahr in Betrieb sein.
Die Gemeinde und die Bevölkerung reagierten mit Ablehnung auf die Pläne. Der Gemeinderat von Weggis habe dem Kanton aber schriftlich zugesichert, ihn bei der Suche nach Wohnraum für Asylsuchende zu unterstützen, teilte die Staatskanzlei weiter mit.
Ein Ersatz für ein Asylzentrum sind Wohnungen gemäss Staatskanzlei indes nicht. Der Kanton will die ihm vom Bund zugewiesenen Asylbewerber zunächst in Zentren unterbringen, um sie eng zu betreuen, und sie erst nach einer gewissen Zeit in Wohnungen einquartieren.
Dem Kanton fehlen somit weiterhin Asylzentren. Im März schliesst das Zentrum Withentor in Malters. Ob ein geplantes Zentrum in Fischbach realisiert werden kann, ist offen.
Das Szenario, dass der Kanton Asylsuchende nach einem bestimmten Schlüssel auf die Gemeinden verteile, könne nicht mehr ausgeschlossen werden, schreibt die Staatskanzlei.








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