Bei der Unterkunft handelt es sich um das Gruppenhaus Mark & Bein, das einem privaten Besitzer gehört und mit dem der Kanton eine Vereinbarung abschloss. Der Gemeinderat von Weggis hält die Liegenschaft als nicht geeignet, weil sie in einem Wohnquartier liegt. Er zeigte sich in einer Mitteilung vom Entscheid des Kantons «überrascht» und befürchtet, dass Probleme auftreten könnten.
Der Gemeinderat erwartet, dass die Behörden und die als Betreiberin fungierende Caritas für klare Rahmenbedingungen sorgen. Der Kanton will gemäss Mitteilung ein Sicherheitskonzept und ein Betriebsreglement schaffen, die konsequent umgesetzt werden sollen.
Der Kanton weist in seiner Mitteilung darauf hin, dass er dringend zusätzliche Plätze für Asylbewerber braucht. Im Oktober und November seien Luzern vom Bund jeweils über hundert Asylsuchende zugewiesen worden. Die bestehenden Anlagen seien ausgelastet. Auch mit dem neuen Zentrum in Weggis bleibe die Situation angespannt.








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