Schötz/Ohmstal: Pfarrer Kurt Schweiss tritt zurück

Der Schötzer Pfarrer Kurt Schweiss hat Anfang Oktober offiziell sein Rücktrittsschreiben bei Bischof Felix Gmür eingereicht. Der Rücktritt erfolgt per 30. Juni 2012.

Schweiss tritt nicht mehr zur Wiederwahl an für die Stelle als Pfarrer der Pfarrei Schötz-Ohmstal, die Mitte 2012 anstehen würde – obwohl sie laut Kirchgemeinde unbestritten gewesen wäre. Als Grund teilt er mit, er möchte gerne nochmals eine andere Gemeinde leiten. Dies wäre aus Altersgründen schwierig oder gar nicht mehr möglich, wenn er sich erst nach weiteren vier Jahren in Schötz darum bemühen würde.

Pfarrer Kurt Schweiss zog nach langen Jahren an verschiedenen Stationen in den USA im Jahre 2005 nach Schötz und übernahm die Leitung der Pfarrei im Jahr 2006. Schnell erwarb er sich den Ruf eines integren, weltoffenen und einfühlsamen Seelsorgers. Die Bevölkerung schätze seinen grossen Einsatz für die Pfarrei, schreibt der Kirchenrat in einer Mitteilung. Die Zusammenarbeit mit ihm sei stets konstruktiv und angenehm.

Kurt Schweiss gehörte lange Jahre dem Orden der Franziskaner an. In diesem ist es üblich, dass sich die Mitglieder nach ein paar Jahren immer wieder einen neuen Wirkungsort suchen. Kurt Schweiss hat nach eigenen Angaben bis jetzt noch nie so lange an einem Ort gedient, wie es zum Zeitpunkt seines Weggangs in Schötz der Fall sein wird.

Der Kirchenrat Schötz-Ohmstal bedauert diese Demission ausserordentlich, kann aber die Gründe nachvollziehen. Der Kirchenrat hat bereits Kontakt aufgenommen mit dem zuständigen Bischofsvikar Ruedi Heim und wird nun in den nächsten Wochen die Suche nach einem neuen Seelsorger für die Kirchgemeinde Schötz-Ohmstal aufnehmen.

Per Ende 2011 hat auch Cornelia Zumbach-Holzmann ihren Rücktritt eingereicht. Cornelia Zumbach wurde Mitte 2006 in den Kirchenrat gewählt und amtete zusätzlich als Aktuarin. Aus beruflichen Gründen demissioniert sie nun, was der Kirchenrat ebenfalls sehr bedauert. Cornelia Zumbach hat sich einen Ruf als zuverlässige Aktuarin und Organisatorin erworben.

Eine weitere Veränderung zeichnet sich zudem im Pfarrhaus ab: Marianne Marti, Pfarreimitarbeiterin, hat sich im Hinblick auf ihre Pensionierung im September 2013 entschlossen, bereits im Mai 2012 aus dem Pfarrhaus auszuziehen. Marianne Marti wird aber nach wie vor ihre Aufgaben als Pfarreimitarbeiterin wahrnehmen. Zusammen mit der ordentlichen Pensionierung von Bernadette Hafner im April 2012, nach 27 Jahren als Sekretärin und Katechetin der Pfarrei, wird der Kirchenrat aber verschiedene Möglichkeiten für die Zukunft zu prüfen haben.

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